ELLHNIKH KOINOTHTA AMBOURGOU A.S.
Doormannsweg 22, 20259 Hamburg
DIE GESCHICHTE DER GRIECHISCHEN GEMEINDE VON 2015 BIS 2026
Griechisches Kulturhaus Hamburg
ARCIKH KOINOTHTA SUNTOMA PROSFORES ENOIKIASH EPAFH ARCES EKDHLWSEIS AMBOURGO BIBLIA UPEUQUNOS
Ein neuer Anfang Mit der Wahl eines neuen Vorstandes am 19. Dezember 2015 ging die lange Ära von Dr.Christos Delis zu Ende. Der neue Vorstand übernahm unverzüglich die Aufgabe die Griechische Gemeinde in Hamburg e.V. fortzuführen. Satzungsgemäß bestand der Vorstand aus folgenden Personen: Vorsitzender: Nikos Foteinos Stellv. Vorsitzender: Ilias Falias Schriftführer: Gavriil Leimonis Schatzmeister: Sotiris Chatzitzelidis, sowie einem vierköpfigen Beirat. Nikos Foteinos, der zuletzt im Vorstand von Dr. Christos Delis das Amt des Schriftführers innehatte, war im Jahr 2001, gleich nach dem Erwerb der Immobilie durch den Verein, als Architekt mit dem Umbau und der Gestaltung des Kulturhauses betraut worden. Seitdem war er Mitglied des Vorstandes. Der Neustart Das Jahr 2016 war der Beginn der neuen Vereinsentwicklung, die 10 Jahre später die Vereinigung mit der zweiten parallel existierenden „Gemeinde der Griechen in Hamburg und Umgebung e.V.“ möglich machte. Das Fest der „Wassilopita“ Anfang 2016 begründete den erfolgreichen Neustart. Das regelmäßige Zusammentreffen der Mitglieder bestimmte den Fortbestand des Vereins. In den ersten Jahren verfolgte der Verein das alte Programm mit den bekannten , traditionellen Veranstaltungen. Nationalfeiertage wie der 25. März und der 28. Oktober gehörten zu den Festen, an denen die Vertreter der offiziellen griechischen Institutionen, Kirche und Konsulat, teilnahmen. Zu den religiösen Veranstaltungen gehörten „Die Wassilopita“ (das Anschneiden des Neujahrskuchens) und die Weihnachtsfeier für die Mitglieder und den Freundeskreis der Gemeinde.
Die Jahre der Veränderungen Neue Veranstaltungen und Veränderungen folgten im Jahr 2018. Zu den wichtigsten gehörten die erweiterte Ausstattung der Räume für Unterricht und Versammlungen jeglicher Art. Der kleine Seminarraum wird komplett mit Unterrichtsmobiliar sowie einem großen Whiteboard ausgestattet. Die Bibliothek der Gemeinde wird erweitert und neu sortiert. Der große Raum erhält eine große Leinwand für Vorträge und Filmveranstaltungen. Ein neu angeschafftes Klavier bereichert die musikalischen Aktivitäten. Im kleinen Seminarraum finden regelmäßig Sprachunterricht für die griechische Sprache und Deutschunterricht statt. Frau Dr. Chrissomalli-Henrich gab schon seit 2005 im Verein professionellen Griechisch- Unterricht. Die Vermittlung der griechischen Sprache wird zu einem wichtigen Angebot im Griechischen Kulturhauses. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Hamburg, Bezirksamt Eimsbüttel, wird ein Sozialberater eingestellt, der griechischen wie auch anderen Migranten an jedem Montag seine beratende Unterstützung bietet. In Zusammenarbeit mit einem griechischen Frauenverein gibt es in diesem Jahr verschiedene neue Angebote, wie zB. ein Basar für Kinder, sowie musikalische Darbietungen unter Einsatz des neuen hauseigenen Klaviers. Im Mai des Jahres 2018 wird zum ersten Mal gemeinsam mit anderen griechischen Kulturvereinen, den Kretern, den Epiroten und dem Griechischen Zentrum für Tanz, sowie der Gemeinde von Bergedorf, ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Zahlreiche interessierte Besucher, Griechen und Deutsche, nahmen an dieser kulturellen Veranstaltung teil. Im Oktober 2019 lädt der Verein zum ersten Weinfest ein, für alle die Griechenland lieben und seine Weine zu schätzen wissen. Dieses Format ist inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Vereinsangebote geworden. Steigende laufende Kosten des Kultur- hauses führten zu der Entscheidung, dass die Räumlichkeiten des Vereins auch anderen Mitbürgern mietweise zur Verfügung gestellt werden mussten.
Die Vermietung der Räumlichkeiten war eine große Herausforderung angesichts der im Frühjahr 2020 ausgebrochenen Corona- Pandemie. Im Juni gelang die Vermietung des großen Raumes an eine Kindertagesstätte. Die anhaltende Epidemie führte dazu, dass sämtlichen Vereins-Aktivitäten, außer der Sozialberatung, eingestellt werden mussten. Weitere Vermietungen an den Bulgarischen Schulverein und an den Armenischen Kulturverein folgten. Auch ein griechischer Kochkursus fand in der Küche und im kleinen Raum des Kulturhauses statt. Diese Maßnahmen hielten den Verein in der Pandemie finanziell aufrecht. Während dieser Zeit trafen sich die wenigen verbliebenen Mitglieder unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen im kleinen Seminarraum. Nach dem Ausklingen der Epidemie mit ihren Einschränkungen, sowie nach dem Auszug der KITA, konnte im Frühjahr 2023 die Gemeinde nach und nach ihre früheren Aktivitäten wieder aufnehmen. Das Treffen der Mitglieder konnte wieder im großen Versammlungsraum stattfinden. Ein langsamer Neubeginn Durch die Coronabedingten Einschränkun- gen hatte sich die Mitgliederzahl des Vereins stark reduziert. Ende 2023 zeichnete sich eine Wende ab. Dank der attraktiven Lage und Räume des Kulturhauses konnten neue Mieter gefunden werden. Verschiedene Hausverwaltungen buchten regelmäßig für ihre Mitgliederversammlun- gen den großen Versammlungsraum. Die Kosten des Hauses konnten so getragen werden. Anfang 2024 fand turnusgemäß die Wahl eines neuen Vorstandes statt, und die Satzung wurde überarbeitet. Eine wichtige Neuerung war die Öffnung des Vereins für nicht griechische Mitglieder mit einem starkem freundschaftlichem Bezug zu Griechenland. In das Program der Gemeinde wurden weitere Aktivitäten aufgenommen und in den folgenden Monaten umgestzt. Dazu gehören Filmvorführungen, klassische Klavier-Konzerte und philosophishe Abende
Das Jahr der Entscheidungen Das Jahr 2025 wurde feierlich mit einem Neujahrskonzert und dem traditionellen Wassilopita - Fest eröffnet. Wegen der geschrumpften Zahl an Vereins- Mitgliedern stand die Besetzung eines neuen Vorstandes in der Zukunft infrage. In einer außerordentlichen Versammlung im April wurde über die Zukunft des Vereins diskutiert. Der Vorstand erhielt den Auftrag eine Lösung im Hinblick auf eine satzungsgemäße Fortführung des Betriebes des Kulturhauses zu suchen. In den kommenden Monaten führte der Vorstand Gespräche mit verschiedenen möglichen Interessenten an der Nutzung des Kulturhauses. Dazu gehörte zuerst ein Gespräch mit der griechisch-orthodoxen Kirche in Hamburg. Auf dem Weg der Vereinigung Im September 2025, nach der Sommer- pause, kam es zu einem ersten Treffen mit der Vorsitzenden der „Gemeinde der Griechen in Hamburg und Umgebung e.V.“, Frau Kalliopi Brandstätter. Es wurden erste Gedanken und Ideen hinsichtlich einer Zusammenarbeit der beiden „Gemeinden“ ausgetauscht. Dieses Gespräch am 16.09.2025 war der Beginn auf dem Weg zur Vereinigung. Die Verhandlungen Anfang November trafen sich die Vorstände der beiden „Griechischen Gemeinden“ im Griechischen Kulturhaus am Doormannsweg um konkret über einen möglichen Weg der Vereinigung zu sprechen. Die Griechischen Gemeinde in Hamburg e.V wurde dabei vertreten von dem Vorsitzenden Nikos Foteinos, von der stellvertretenden Vorsitzenden Friederike Matheis-Foteinos und von dem Beisitzer Dimitris Falias. Von der Gemeinde der Griechen in Hamburg und Umgebung e.V, waren mehrere Personen anwesend: die Vorsitzende Kalliopi Brandstätter, der Schriftführer Panos Drossinakis, Anna Ritsikalis aus dem Vorstand des Theatrikon, Aikaterini Kokkori- Steinbrecher vom Elternverein, sowie zwei weitere Teilnehmende.
Bei diesem Gespräch wurde der gemeinsame Wille zur Vereinigung bekundet, die Bedingungen zur Vereinigung erläutert und über die Führung und Verantwortung des Kulturhauses informiert. Über die Vereinigung der Gemeinden wurde sodann von den jeweiligen Mitgliedern in jeweils einer außerordentlichen Versammlung mit allgemeiner Zustimmung entschieden. Am Freitag den 21.11.2025 trafen die Mitglieder der Griechischen Gemeinde in Hamburg e.V. eine einstimmige Entscheidung für die Vereinigung. Die Vereinigung Am 30. Januar 2026 fand eine letzte gemeinsame Versammlung der beiden Gemeinden statt. Hier wurden der Ablauf der Mitgliederversammlung und die Wahl des künftigen Vorstandes besprochen. Beide Vorstände waren sich einig, dass der Name der „Griechische Gemeinde in Hamburg e.V.“ fortgeführt wird und die „Gemeinde der Griechen in Hamburg und Umgebung e.V“ aufgelöst wird. Der Beginn einer neuen Ära In der Mitgliederversammlung a m 21.März 2026 im Kulturhaus fand die satzungsgemäße Wahl des neuen Vorstandes statt. Nachdem der alte Vorstand zurück getreten und einstimmig entlastet worden war, wurde der neue Vorstand gewählt: Vorsitzende: Kalliopi Brandstätter Stellvertr.Vorsitzender: Iraklis Kamperidis Schriftführer: Panos Drossinakis Schatzmeister: Anna Ritsikalis Beisitzer: Iris Theofilou, Nikos Goudanakis Das ist der Beginn einer neuen Ära. Stand: 01.09.2026